Der Abrahamitische Bund: Gottes unbedingte Verheißung an Israel
1. Einleitung
Der Abrahambund ist der grundlegende Bund der biblischen Prophetie. Gottes Eid an Abraham und seine Nachkommen prägt den gesamten Verlauf der Heilsgeschichte, bestimmt Israels Zukunft und klärt, wie die Heiden (Nichtjuden) Anteil an Gottes Segen erhalten, ohne Israel zu ersetzen. Ein Verständnis dieses Bundes – seiner Inhalte, seines unbedingten Charakters und seiner Beziehung zu späteren Bünden – ist entscheidend für eine kohärente Eschatologie.
Dieser Artikel beleuchtet den Abrahambund als Gottes unbedingte Verheißung an Israel und erklärt seine prophetische Bedeutung, insbesondere in Bezug auf das Land, das Volk und das kommende messianische Königreich.
2. Text und Aufbau des Abrahambundes
Der Abrahambund wird in mehreren Schlüsselstellen offenbart und fortschreitend entfaltet:
- 1. Mose 12,1–3.7
- 1. Mose 13,14–17
- 1. Mose 15,1–21
- 1. Mose 17,1–21
- 1. Mose 22,15–18
2.1 Erste Verheißung (1. Mose 12,1–3.7)
Gott ruft Abram zunächst mit einer siebenfachen Verheißung:
„Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde.
Und ich will dich zu einem großen Volk machen und dich segnen und deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein.
Ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den will ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde.“ — 1. Mose 12,1–3
Vers 7 fügt hinzu:
„Deinem Samen will ich dieses Land geben.“ — 1. Mose 12,7
Damit treten bereits drei Kernelemente hervor:
- Land – „das Land, das ich dir zeigen werde“ (12,1.7)
- Volk/Same – „ein großes Volk“ (12,2)
- Segen – „in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde“ (12,3)
2.2 Formelle Bekräftigung (1. Mose 15)
In 1. Mose 15,7–21 bekräftigt Gott den Bund in einer feierlichen Zeremonie. Er präzisiert die geografischen Grenzen:
„Deinem Samen habe ich dieses Land gegeben, vom Strom Ägyptens bis an den großen Strom, den Strom Euphrat.“ — 1. Mose 15,18
Und nur Er allein geht zwischen den zerteilten Tieren hindurch (V. 17–18) und zeigt damit, dass es sich um einen Einparteien‑Eid handelt.
2.3 Ewig und generationsübergreifend (1. Mose 17)
In 1. Mose 17,7–8 beschreibt Gott den Bund als:
„einen ewigen Bund zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir … Und ich will dir und deinem Samen nach dir das Land, in dem du ein Fremdling bist, das ganze Land Kanaan, zum ewigen Besitz geben.“ — 1. Mose 17,7–8
Der Bund ist ausdrücklich:
- mit Abrahams leiblichen Nachkommen (über Isaak und Jakob)
- ewig
- ausgerichtet auf Land, Volkstum und Beziehung zu Gott
3. Der unbedingte und ewige Charakter des Bundes
Eine zentrale Frage der Eschatologie lautet, ob der Abrahambund bedingt (abhängig von Israels Gehorsam) oder unbedingt (allein gegründet auf Gottes Treue) ist. Die biblischen Aussagen stellen ihn durchgängig als unbedingt und unwiderruflich dar, wenngleich der Genuss seiner Segnungen in einer bestimmten Generation durch Gehorsam oder Ungehorsam beeinflusst werden kann.
3.1 Gott verpflichtet sich allein (1. Mose 15)
In altorientalischen Bundesschlüssen gingen gewöhnlich beide Parteien zwischen den Stücken der Opfertiere hindurch und erklärten damit sinngemäß: „So soll mir geschehen, wenn ich den Bund breche“ (vgl. Jeremia 34,18–19). In 1. Mose 15 jedoch:
- befindet sich Abram in einem tiefen Schlaf (15,12).
- ziehen ein „rauchender Ofen und eine brennende Fackel“ (Symbole der Gegenwart Gottes) allein zwischen den Stücken hindurch (15,17).
„An jenem Tag schloss der HERR einen Bund mit Abram…“ — 1. Mose 15,18
Abram leistet keinen Eid; Gott bindet sich selbst. Dies ist das deutlichste textliche Zeichen dafür, dass der Abrahambund einseitig und unbedingt ist.
3.2 Gott nennt ihn „ewig“
In 1. Mose 17 heißt es:
- „Ich will meinen Bund aufrichten als einen ewigen Bund…“ (17,7)
- „Ich will … das ganze Land Kanaan zum ewigen Besitz geben“ (17,8)
Später bestätigt die Schrift dasselbe:
„Er gedachte seines heiligen Bundes, des Wortes, das er geboten hatte dem Abraham, und seines Eides an Isaak. Und er stellte es auf für Jakob zur Ordnung, für Israel zum ewigen Bund.“ — Psalm 105,8–10
Auch Paulus betont:
„Denn die Gnadengaben und die Berufung Gottes sind unbereubar.“ — Römer 11,29
Die Landverheißung und die nationale Berufung Israels können nicht dauerhaft aufgehoben werden, ohne Gottes Treue in Frage zu stellen.
3.3 Unterscheidung von Bundeszusage und mosaischen Bedingungen
Der Mosebund (Jahrhunderte später am Sinai gegeben) ist ausdrücklich bedingt:
„Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern…“ — 2. Mose 19,5
Das mosaische Gesetz regelte das Leben Israels im Land – seine Erfahrung von Segen oder Fluch (3. Mose 26; 5. Mose 28). Doch Paulus stellt klar:
„Das Gesetz aber, das 430 Jahre später entstanden ist, hebt den von Gott zuvor bestätigten Bund nicht auf, so dass die Verheißung unwirksam würde.“ — Galater 3,17
Daraus folgt:
- Abrahambund: unbedingte, ewige Zusage von Land, Same und Segen.
- Mosebund: bedingte Verwaltung von Segen und Fluch innerhalb dieses Landes.
Israels Ungehorsam konnte zur zeitweiligen Vertreibung führen, aber nicht zur Aufhebung von Gottes früherem, unbedingtem Eid an Abraham.
4. Die Kernverheißungen: Land, Same und Segen
4.1 Land: Ein wirkliches, geografisches Gebiet
Die Landverheißung wird wiederholt und gesteigert:
- 1. Mose 13,14–15 – „All das Land, das du siehst, will ich dir und deinem Samen geben auf ewig.“
- 1. Mose 15,18 – Vom „Strom Ägyptens“ bis „an den großen Strom, den Strom Euphrat“.
- 1. Mose 17,8 – „Das ganze Land Kanaan, zum ewigen Besitz.“
Wesentliche Punkte:
- Das Land wird Abraham und seinen leiblichen Nachkommen gegeben.
- Die Verheißung ist auf ewig; in ihrer ganzen Ausdehnung wurde sie noch nie dauerhaft besessen.
- Israels teilweise geschichtliche Landnahme (selbst unter David und Salomo) erschöpft diese Verheißung nicht.
Die Propheten verknüpfen Israels zukünftige Wiederherstellung mit genau diesem Land:
„Ich will die Gefangenschaft meines Volkes Israel wenden, dass sie die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen… Und ich will sie in ihr Land pflanzen, dass sie nicht mehr herausgerissen werden aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, spricht der HERR, dein Gott.“ — Amos 9,14–15
Dies erfordert eine zukünftige, dauerhafte, nationale Wiederherstellung Israels in seinem verheißenen Gebiet.
4.2 Same: Ein Volk und ein Messias
Die Verheißung des „Samens“ hat zwei Dimensionen:
-
Einen nationalen Aspekt – ein großes Volk aus Abraham:
- „Ich will dich zu einem großen Volk machen“ (1. Mose 12,2).
- „Ich will deinen Samen machen wie den Staub der Erde“ (1. Mose 13,16).
-
Einen messianischen Aspekt – einen einzelnen Samen, der Heil bringt:
- „Und in deinem Samen sollen gesegnet werden alle Nationen der Erde“ (1. Mose 22,18).
- Paulus identifiziert diesen Samen letztlich als Christus (Galater 3,16).
Damit garantiert der Abrahambund:
- Das fortdauernde Bestehen ethnischen Israels.
- Das Kommen des Messias aus Abrahams Linie – erfüllt in Jesus.
4.3 Segen: Für Israel und alle Nationen
Gott verheißt:
„Ich will dich segnen … und du sollst ein Segen sein … und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde.“ — 1. Mose 12,2–3
Israel ist zugleich:
- Empfänger des Segens und
- Werkzeug des Segens für die Nationen (letztlich durch den Messias).
Das Neue Testament bestätigt, dass gläubige Heiden an diesem geistlichen Segen Anteil haben:
„Die Schrift aber, voraussehend, dass Gott die Heiden aus Glauben rechtfertigen würde, verkündigte dem Abraham das Evangelium im Voraus: ‚In dir sollen alle Nationen gesegnet werden.‘“ — Galater 3,8
Heiden werden durch den Glauben zu Abrahams geistlichem Samen (Galater 3,7.29), doch hebt dies die besonderen nationalen Verheißungen an Israel als Abrahams leiblichen Samen nicht auf.
5. Der Abrahambund und die späteren biblischen Bünde
Aus dem Abrahambund erwachsen drei große, spätere Bünde, die jeweils einen Aspekt der ursprünglichen Verheißung ausbauen:
| Abrahamische Verheißung | Späterer Bund | Schwerpunkt |
|---|---|---|
| Land | Land- / „Palästina“-Bund (5. Mose 30,1–10) | Dauerhafter Landbesitz Israels |
| Same / Könige | Davidbund (2. Samuel 7,12–16) | Ewige Dynastie und Thron in Davids Linie |
| Segen / Neues Herz | Neuer Bund (Jeremia 31,31–34) | Geistliche Erneuerung, Vergebung, innewohnender Geist Gottes |
5.1 Landbund (5. Mose 30,1–10)
Dieser Bund bestätigt Israels endgültige Rückführung und Wiederherstellung nach der Zerstreuung:
- Buße in der Zerstreuung (5. Mose 30,1–2).
- Sammlung „aus allen Völkern“ (30,3–4).
- Rückkehr in das Land und Wohlergehen dort (30,5.9).
- Ein beschnittenes Herz, um den HERRN zu lieben (30,6).
Damit wird deutlich: Während die Inbesitznahme der Segnungen des Landes von der Umkehr abhängt, steht die Übertragung des Landes selbst unter dem unbedingten Eid des Abrahambundes.
5.2 Davidbund (2. Samuel 7,12–16)
Gott verheißt David:
- ein Haus (Dynastie),
- einen Thron,
- ein Königtum,
- das für ewig besteht.
„Dein Haus und dein Königreich sollen ewig vor dir bestehen; dein Thron soll auf ewig feststehen.“ — 2. Samuel 7,16
Dieser Bund garantiert:
- eine fortbestehende davidische Linie.
- einen kommenden davidischen Messias, der über Israel und die Nationen herrschen wird.
Er entfaltet den „Same“‑Aspekt des Abrahambundes und fokussiert ihn auf Davids königliche Linie.
5.3 Neuer Bund (Jeremia 31,31–34)
Dieser Bund richtet sich ausdrücklich an:
„… das Haus Israel und das Haus Juda…“ — Jeremia 31,31
Er verheißt:
- Gottes Gesetz in die Herzen geschrieben (31,33).
- Eine unauflösliche Beziehung: „Ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.“
- Allgemeine Gotteserkenntnis in Israel.
- Vollständige Vergebung der Sünden.
Jeremia fügt hinzu, dass Israel als Volk vor Gott so lange bestehen wird, wie die Schöpfungsordnung besteht (Jeremia 31,35–37). Damit wird erneut unterstrichen, dass Gottes nationale Zusagen an Israel – verwurzelt im Abrahambund – unwiderruflich sind.
Im Neuen Testament setzt Jesus den Neuen Bund durch sein Blut in Kraft (Lukas 22,20), und die Gemeinde hat bereits Anteil an seinen geistlichen Segnungen (Vergebung, innewohnender Geist), ohne damit seine nationale Erfüllung für Israel zu erschöpfen. Diese wartet auf die Zweite Wiederkunft des Messias und Israels nationale Bekehrung (Römer 11,25–27.
6. Prophetische Bedeutung des Abrahambundes
Aus prophetischer Sicht ist der Abrahambund das tragende Gerüst der Eschatologie Israels.
6.1 Garantierte Zukunft für das ethnische Israel
Paulus fragt:
„Hat denn Gott sein Volk verstoßen?“
„Das sei ferne! … Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor ersehen hat.“ — Römer 11,1–2
Weil der Abrahambund unbedingt und ewig ist:
- ist Israels Existenz als Volk garantiert.
- ist ihre gegenwärtige Verstockung nur teilweise und vorübergehend (Römer 11,25).
- ist ihre künftige Errettung („und so wird ganz Israel gerettet werden“, Römer 11,26) mit dem Neuen Bund und Gottes Eid an Abraham untrennbar verbunden.
6.2 Wörtliche Landwiederherstellung im messianischen Königreich
Da die landbezogene Verheißung des Abrahambundes historisch noch nie voll erfüllt wurde und die Schrift Israels zukünftige Wiederherstellung wiederholt mit demselben geografischen Land verknüpft, sieht die prämillenniale Theologie ihre wörtliche Erfüllung im Millennium:
- Israel gesammelt im Glauben.
- Der Messias regiert auf dem Thron Davids in Jerusalem.
- Die Landgrenzen von 1. Mose 15,18 werden schließlich verwirklicht.
Dies harmoniert mit Prophetien wie Jesaja 11; Hesekiel 36–37; Amos 9,11–15.
6.3 Teilhabe der Heiden ohne Ersetzung
Der Abrahambund erklärt auch, wie die Heiden in Gottes Plan passen:
- Heiden werden in Abraham gesegnet durch den Glauben (Galater 3,8–9).
- In Christus sind gläubige Juden und Heiden ein geistlicher Leib, die Gemeinde (Epheser 2,11–22).
- Doch die Gemeinde hebt die nationalen Verheißungen an Israel nicht auf und verschmilzt sie nicht; vielmehr hat sie Anteil an den geistlichen Segnungen des Abrahambundes und des Neuen Bundes, während Gottes nationales Programm für Israel in der Zukunft vollendet wird.
Damit schützt der Abrahambund sowohl vor:
- der Ersatztheologie (die eine Zukunft für Israel leugnet), als auch
- der Zwei‑Wege‑/Dual‑Covenant‑Theologie (die nahelegt, Israel könne ohne Christus gerettet werden).
Es gibt nur einen Weg des Heils (aus Gnade durch den Glauben an Christus), aber unterschiedliche Rollen für Israel und die Gemeinde innerhalb von Gottes einheitlichem Heilsplan.
7. Schlussfolgerung
Der Abrahambund ist Gottes unauflöslicher Eid an Abraham und seine Nachkommen,
- ihnen ein Land als ewigen Besitz zu geben,
- sie zu einem großen Volk zu machen,
- weltweiten Segen durch seinen Samen, den Messias, zu bringen.
Dieser Bund ist unbedingt, ewig und unwiderruflich. Er trägt den späteren Land‑, David‑ und Neuen Bund und macht erforderlich:
- eine zukünftige nationale Wiederherstellung Israels,
- ein wörtliches messianisches Königreich im Land der Verheißung,
- fortwährenden geistlichen Segen für die Heiden in Christus, dem Samen Abrahams.
Jede Eschatologie, die die Bundesaussagen der Schrift in ihrem natürlichen, historisch‑grammatischen Sinn ernst nimmt, wird erkennen, dass Gottes Verheißungen an Israel weder übertragen noch aufgehoben wurden, sondern einer herrlichen, wörtlichen Erfüllung im kommenden Zeitalter entgegengehen.
FAQ
F: Was ist der Abrahambund in einfachen Worten?
Der Abrahambund ist Gottes feierliche Verheißung an Abraham und seine leiblichen Nachkommen, ihnen ein bestimmtes Land für immer zu geben, sie zu einem großen Volk zu machen und allen Nationen durch Abrahams Samen – letztlich Christus – Segen zu bringen. Es ist ein unbedingter, ewiger Bund, gegründet auf Gottes eigenen Eid, nicht auf Israels Leistung.
F: Ist der Abrahambund von Israels Gehorsam abhängig?
Nein. Die Bundeszusage selbst ist unbedingt – Gott allein ging in 1. Mose 15 zwischen den Tierhälften hindurch und band sich damit, sie zu erfüllen. Israels Gehorsam im Rahmen des späteren Mosegesetzes beeinflusste seine Erfahrung des Segens im Land (Segen vs. Fluch), hob aber Gottes vorherige, unbedingte Verheißung von Land, Volk und Segen nicht auf.
F: Wie hängt der Abrahambund mit der biblischen Prophetie zusammen?
Er liefert den Rahmen für alle großen prophetischen Themen über Israel: sein fortdauerndes Bestehen, seine Zerstreuung und Sammlung, sein Landerbe, das Kommen des davidischen Messias und die Segnungen des Neuen Bundes. Prophetien über eine zukünftige Wiederherstellung Israels und ein messianisches Königreich im Land sind die konkrete Ausfaltung von Gottes Eid an Abraham.
F: Haben Christen heute Anteil am Abrahambund?
Ja, aber in einer bestimmten Weise. Gläubige Juden und Heiden werden durch den Glauben an Christus als Abrahams geistlicher Same gerechnet (Galater 3,7.29) und haben Anteil an dem geistlichen Segen, der verheißen wurde – Rechtfertigung und die Gabe des Heiligen Geistes. Dies hebt jedoch die nationalen und territorialen Verheißungen an Abrahams leiblichen Samen, Israel, nicht auf.
F: Ist die Landverheißung des Abrahambundes bereits erfüllt?
Nein, nicht in ihrem vollen, ewigen Sinn. Israel hat das in 1. Mose 15,18 umschriebene Gebiet nie über einen längeren Zeitraum und schon gar nicht „auf ewig“ besessen. Prophetische Texte wie Amos 9,14–15 und Hesekiel 36–37 erwarten eine zukünftige, dauerhafte Wiederherstellung Israels in seinem Land unter der Herrschaft des Messias, die die prämillenniale Eschatologie im Millennium verortet.
Häufig gestellte Fragen
F: Was ist der Abrahambund in einfachen Worten?
F: Ist der Abrahambund von Israels Gehorsam abhängig?
F: Wie hängt der Abrahambund mit der biblischen Prophetie zusammen?
F: Haben Christen heute Anteil am Abrahambund?
F: Ist die Landverheißung des Abrahambundes bereits erfüllt?
L. A. C.
Theologe spezialisiert auf Eschatologie, engagiert darin, Gläubigen zu helfen, Gottes prophetisches Wort zu verstehen.
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