Was sind Scheol und Hades?
1. Einleitung
In der biblischen Eschatologie bezeichnen Scheol (Altes Testament) und Hades (Neues Testament) den Aufenthaltsort der Toten – die unsichtbare Welt, in die verstorbene Seelen zwischen physischem Tod und leiblicher Auferstehung eingehen. Ein klares Verständnis dessen, was die Schrift über Scheol und Hades lehrt, ist entscheidend, um zu klären:
- Was unmittelbar nach dem Tod geschieht
- Wie dieser Zustand sich von der endgültigen Hölle (Gehenna / Feuersee) unterscheidet
- Wie der Tod und die Auferstehung Christi den Zustand der erlösten Toten verändert haben
Dieser Artikel erläutert die biblische Bedeutung von Scheol und Hades, ihr Verhältnis zueinander und wie sie sich von „Hölle“ im endgültigen Sinn unterscheiden.
2. Scheol im Alten Testament: Der Bereich der Toten
2.1 Bedeutung und Grundgebrauch
Scheol ist der wichtigste alttestamentliche Begriff für den Ort der verstorbenen Seelen. Er kommt etwa 65‑mal vor. Wichtige Beobachtungen:
- Scheol ist „unten“ oder „in der Tiefe“, nicht oben (z. B. 1. Mose 37,35; Jesaja 14,9; Hesekiel 32,18).
- Es ist der unsichtbare Bereich, eine „Unterwelt“ oder „die Tiefen der Erde“ (Psalm 63,10).
- Sowohl Gerechte als auch Gottlose werden dorthin verortet.
Wichtig ist: Scheol ist nicht identisch mit:
-
dem Tod selbst – Der Tod ist das Ereignis; Scheol ist das Ziel nach dem Tod.
„Wie Schafe weidet sie der Scheol, der Tod weidet sie.“
— Psalm 49,15 -
nur dem Grab – Das Hebräische besitzt ein eigenes Wort für das Grab (qeber).
Scheol wird häufig von der Beerdigung unterschieden. So wird der König von Babel aus seinem Grab (qeber) hinausgeworfen, und dennoch heißt es, er werde als bewusste Person in den Scheol hinabgeführt (Jesaja 14,9.15.19–20).
2.2 Die Bewohner des Scheol
Das Alte Testament bezeugt durchgängig eine reale, persönliche Existenz nach dem Tod im Scheol.
Die Gottlosen
- „Die Gottlosen müssen zum Scheol zurückkehren, alle Nationen, die Gottes vergessen.“ — Psalm 9,18
- Scheol wird als Ort von Gottes Zorn und Gericht beschrieben (5. Mose 32,22; Sprüche 9,18).
Die Gerechten
- Jakob erwartet, in den Scheol zu gehen und mit seinem Sohn vereint zu werden (1. Mose 37,35).
- Hiob wünscht, im Scheol „versteckt“ zu werden vor dem Zorn Gottes (Hiob 14,13).
- Hiskia spricht von den „Toren des Scheol“ als seinem erwarteten Ziel (Jesaja 38,10).
- Vom Messias heißt es:
„Denn du wirst meine Seele nicht dem Scheol überlassen und nicht zulassen, dass dein Frommer die Verwesung sehe.“
— Psalm 16,10
Nach alttestamentlicher Erwartung gehen also sowohl Gerechte als auch Gottlose in den Scheol, jedoch unter unterschiedlichen Bedingungen innerhalb dieses Bereichs.
2.3 Bewusste Existenz und göttliche Herrschaft
Scheol ist ein realer, von Gott regierter Ort, kein unbewusstes Nichts:
-
Gott ist dort gegenwärtig und souverän:
„Führe ich gen Himmel, so bist du da;
und bettete ich mich im Scheol, siehe, so bist du auch da!“
— Psalm 139,8
„Scheol und Abaddon liegen offen vor dem HERRN.“
— Sprüche 15,11 -
Er ist durch menschliche Kraft unausweichlich:
„Wer ist der Mann, der da lebt und den Tod nicht sähe, der seine Seele errettete aus der Gewalt des Scheol?“
— Psalm 89,49 -
Er ist mit dem Verlust irdischer Tätigkeit verbunden, nicht mit dem Verlust des Bewusstseins (Prediger 9,10); die Aussage ist, dass man im Scheol keine irdischen Werke mehr tun kann, nicht, dass die Seele aufhört zu existieren.
2.4 Zwei „Abteilungen“ im Scheol (vor Christus)
Aus der Zusammenschau von Altem und Neuem Testament schließen viele Ausleger, dass vor der Auferstehung Christi Scheol/Hades zwei unterschiedliche Bereiche umfasste:
- Einen Ort der Strafe für die Gottlosen („unterster Scheol“ – 5. Mose 32,22; Psalm 86,13; Sprüche 9,18).
- Einen Ort der Ruhe und des Trostes für die Gerechten, später häufig als „Paradies“ oder „Abrahams Schoß“ bezeichnet (Lukas 16,22–26).
In diesem Verständnis befanden sich die alttestamentlichen Gerechten in einem gesegneten Bereich des Scheol und warteten auf die Vollendung der Erlösung und die Auferstehung.
3. Hades im Neuen Testament: Kontinuität mit Scheol
3.1 Hades als griechisches Äquivalent zu Scheol
Das Neue Testament verwendet das griechische Wort Hades als Hauptbegriff für den Bereich der Toten. Es ist:
- Das gewöhnliche griechische Äquivalent des hebräischen Scheol in der Septuaginta (griechisches AT).
- In Apostelgeschichte 2,27.31 ausdrücklich mit Scheol identifiziert, wo Petrus Psalm 16,10 zitiert:
„denn du wirst meine Seele nicht im Hades lassen“ (Apostelgeschichte 2,27)
Damit bezeichnen Scheol und Hades dieselbe Grundwirklichkeit – den Zwischenzustand der Toten.
Das Neue Testament unterscheidet Hades sowohl vom Tod als auch vom Feuersee:
„Und das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten heraus, die in ihnen waren … Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen.“
— Offenbarung 20,13–14
Hier:
- Der Tod gibt die Leiber heraus.
- Der Hades gibt die Seelen heraus.
- Beide werden schließlich in den Feuersee geworfen, eine andere, endgültige Realität.
3.2 Hades als vorläufiger Aufenthaltsort der verlorenen Toten
Im Neuen Testament ist Hades, wo näher bestimmt, durchgängig negativ, ein Ort des Gerichtes und der Qual für die unerlösten Toten, die auf das Endgericht warten.
Die klarste Stelle ist Lukas 16,19–31:
- Der reiche Mann stirbt und wird begraben; „und als er im Hades seine Augen aufschlug, da er in Qualen war“ (Lukas 16,23).
- Er ist bei Bewusstsein, erinnert sich an sein Leben, empfindet Durst und Qual in der Flamme (V. 23–24).
- Er sieht Lazarus, der „in Abrahams Schoß“ getröstet wird (V. 22).
- Eine große Kluft ist befestigt; ein Hinübergehen zwischen diesen beiden Zuständen ist unmöglich (V. 26).
Daraus folgt:
- Hades ist ein realer Ort bewusster Strafe für die gottlosen Toten.
- Die Gerechten Toten befanden sich damals in einem gesonderten Ort des Trostes (Abrahams Schoß / Paradies), getrennt, aber sichtbar.
Jesus spricht außerdem von Hades als Gegenstück zur Erhöhung:
„Und du, Kapernaum, die du bis zum Himmel erhöht worden bist, du wirst bis zum Hades hinabgestoßen werden.“
— Matthäus 11,23; vgl. Lukas 10,15
3.3 Christus und Hades
Christus selbst betrat den Bereich der Toten, wurde aber nicht dort gelassen:
„Denn du wirst meine Seele nicht im Hades lassen und nicht zulassen, dass dein Heiliger die Verwesung sehe.“
— Apostelgeschichte 2,27
Dem reuigen Verbrecher versprach Jesus:
„Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“
— Lukas 23,43
Vor der Auferstehung Christi ist „Paradies“ am besten als der gesegnete Bereich von Scheol/Hades zu verstehen („Abrahams Schoß“, Lukas 16,22). Nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt wird das Paradies als im dritten Himmel, also in der unmittelbaren Gegenwart Gottes, verortet (2. Korinther 12,2–4; Offenbarung 2,7). Das weist auf eine Veränderung hin, was den Aufenthaltsort der Gerechten Toten betrifft – darauf gehen wir im Folgenden genauer ein.
4. Scheol/Hades und Hölle: Wichtige Unterscheidungen
In vielen älteren Bibelübersetzungen werden die Begriffe „Hölle“, „Grab“, „Scheol“ und „Hades“ teilweise unscharf wiedergegeben. Für die biblische Eschatologie ist es jedoch wichtig, drei Schlüsselbegriffe klar zu unterscheiden:
| Begriff | Sprache/Testament | Grundbedeutung | Zeitlicher Rahmen |
|---|---|---|---|
| Scheol | Hebräisch, AT | Bereich der Toten (Zwischenzustand) | Vor der Wiederkunft Christi |
| Hades | Griechisch, NT | Bereich der Toten (Zwischenzustand) | Vor dem Endgericht |
| Gehenna / Feuersee | Griechisch, NT | Endgültiger Ort ewiger Strafe (Hölle) | Nach dem Endgericht |
4.1 Hades ist nicht die endgültige Hölle
Das Neue Testament zeigt eine klare zeitliche Abfolge:
- Beim Tod gehen die Gottlosen in den Hades, einen vorläufigen Ort bewusster Qual.
- Beim Endgericht (Großer Weißer Thron) werden sie leiblich auferweckt.
- Dann werden sie in den Feuersee, den zweiten Tod, geworfen:
„Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee.“
— Offenbarung 20,14
Daraus ergibt sich:
- Scheol/Hades = gegenwärtiger Zwischenzustand der Toten.
- Hölle (Gehenna / Feuersee) = endgültiger, ewiger Zustand der Verlorenen nach Auferstehung und Gericht.
Die Aussage „Menschen gehen in die Hölle, wenn sie sterben“ ist daher ungenau. Biblisch gesehen:
- Unbekehrte Menschen gehen jetzt in den Hades,
- und erst nach Auferstehung und Gericht gelangen sie in die Hölle im vollen und endgültigen Sinn.
5. Was hat sich durch Tod und Auferstehung Christi verändert?
Aus eschatologischer Sicht markiert die Auferstehung und Himmelfahrt Christi einen entscheidenden Wendepunkt in der Struktur des Zwischenzustandes.
5.1 Das Paradies wurde vom Scheol in den Himmel verlegt
Vor der Auferstehung Christi:
- Die Gerechten Toten werden als in Scheol/Hades befindlich beschrieben, in einem gesegneten Bereich, der „Abrahams Schoß“ oder „Paradies“ genannt wird (Lukas 16,22–25; 23,43).
Nach der Auferstehung und Himmelfahrt Christi:
-
Paradies befindet sich nun im dritten Himmel, an dem Ort, wo Gottes Thron ist:
„bis in den dritten Himmel entrückt … ins Paradies entrückt“ — 2. Korinther 12,2–4
-
Das Neue Testament lehrt einhellig, dass Gläubige nach ihrem Tod sofort in die Gegenwart Christi eingehen:
„Wir aber sind getrost und wünschen vielmehr, aus dem Leib auszuwandern und daheim zu sein beim Herrn.“
— 2. Korinther 5,8
„Ich habe Lust, abzuscheiden und bei Christus zu sein, denn es ist weit besser.“
— Philipper 1,23
„Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!“
— Apostelgeschichte 7,59
Dies stützt die Sicht, dass Christus nach vollbrachter Erlösung den Aufenthaltsort der erlösten Toten vom „Paradies“-Bereich des Scheol/Hades in den Himmel selbst verlegt hat.
5.2 Die gegenwärtige Situation
Im Licht des Werkes Christi ergibt sich heute folgendes biblische Bild:
-
Für Gläubige
- Der Leib geht ins Grab.
- Die Seele/der Geist geht sofort zu Christus in den Himmel (nicht in den Hades).
- Sie warten auf die leibliche Auferstehung bei der Ankunft Christi (1. Thessalonicher 4,13–17).
-
Für Ungläubige
- Der Leib geht ins Grab.
- Die Seele/der Geist geht in den Hades, einen Ort bewusster Qual.
- Sie warten auf Auferstehung und Endgericht, nach dem sie in den Feuersee geworfen werden (Offenbarung 20,11–15).
In dieser gegenwärtigen Heilszeit fungiert Hades ausschließlich als vorläufiges Gefängnis der Verlorenen, während die Erlösten bei Christus im Himmel sind.
6. Theologische und seelsorgerliche Bedeutung
6.1 Gewissheit bewusster Existenz nach dem Tod
Scheol/Hades impliziert in der Schrift eine fortbestehende persönliche Identität und Wahrnehmung nach dem Tod:
- Der reiche Mann und Lazarus sind voll bewusst (Lukas 16,19–31).
- Alttestamentliche Texte deuten auf fortgesetzte Existenz in Gemeinschaft mit Gott oder getrennt von Ihm hin.
- Das Neue Testament weist ausdrücklich jede Vorstellung eines „Seelenschlafes“ zurück.
Es gibt biblisch keinen Raum für:
- Vernichtungslehre (Aufhören der Existenz)
- Reinkarnation
- Eine zweite Chance nach dem Tod (Hebräer 9,27; Lukas 16,26)
6.2 Gottes Souveränität über den Bereich der Toten
Sowohl Scheol als auch Hades werden als vollständig unter Gottes Herrschaft stehend beschrieben:
„Scheol und Abaddon liegen offen vor dem HERRN.“ — Sprüche 15,11
Christus hat „die Schlüssel des Todes und des Hades“. — Offenbarung 1,18
Das macht deutlich:
- Niemand gelangt unabhängig von Gottes Ratschluss in Scheol/Hades.
- Niemand entkommt dem Hades oder gelangt in den Himmel außer durch das rettende Werk Christi.
6.3 Die Ernsthaftigkeit der endgültigen Hölle
Weil Scheol/Hades noch nicht der endgültige Zustand ist, weist er auf etwas noch Furchtbareres für die Unbußfertigen voraus:
- Hades bedeutet schon jetzt Qual, ist aber vorläufig.
- Der Feuersee bedeutet ewiges Gericht (Offenbarung 20,10.14–15).
Das Verständnis des Unterschiedes zwischen Hades und Hölle verstärkt die Dringlichkeit:
- Vor dem kommenden Zorn durch Glauben an Christus zu fliehen.
- Das Evangelium zu verkündigen, solange es noch „die Zeit der Gnade“ ist (2. Korinther 6,2).
7. Schlussfolgerung
Biblisch bezeichnen Scheol und Hades den Zwischenzustand der Toten, nicht die endgültige Hölle. Im Alten Testament ist Scheol der unsichtbare Bereich, in den Gerechte wie Gottlose eingehen, wenn auch unter sehr unterschiedlichen Bedingungen. Im Neuen Testament setzt Hades diese Funktion fort, besonders als vorläufiger Ort der Qual für die unerlösten Toten.
Durch den Tod, die Auferstehung und die Himmelfahrt Christi hat sich die Situation der Gerechten grundlegend verändert:
- Das Paradies, früher mit dem gesegneten Bereich von Scheol/Hades verbunden, befindet sich nun im Himmel.
- Gläubige, die sterben, gehen sofort in die Gegenwart des Herrn, während Ungläubige in den Hades kommen und dort auf das Endgericht warten.
- Am Ende werden der Tod und der Hades selbst in den Feuersee geworfen, die eigentliche „Hölle“ ewiger Strafe.
Ein bibelgemäßes Verständnis von Scheol und Hades bewahrt vor Verwirrung, unterstreicht die Gewissheit bewusster Existenz nach dem Tod und lenkt unsere Hoffnung nicht auf den Zwischenzustand, sondern auf die Auferstehung und das ewige Leben in Christus.
FAQ
F: Ist Scheol im Alten Testament einfach nur ein anderes Wort für „Grab“?
Nein. Auch wenn manche Stellen Scheol bildhaft im Zusammenhang mit dem Grab verwenden, gibt es im Hebräischen ein eigenes Wort (qeber) für das physische Grab. Scheol ist der Bereich der Toten, wohin die Seelen nach dem Tod gehen. Alttestamentliche Texte unterscheiden Scheol häufig von der eigentlichen Beerdigung und sprechen von bewusster Existenz im Scheol.
F: Sind Scheol und Hades dasselbe?
Ja. Hades ist im Neuen Testament das griechische Äquivalent zum hebräischen Scheol. Die Septuaginta übersetzt Scheol regelmäßig mit Hades, und Apostelgeschichte 2,27.31 wendet den Scheol‑Vers aus Psalm 16,10 auf Christus an und verwendet dabei das Wort Hades. Beide bezeichnen den Zwischenzustand der Toten, nicht die endgültige Hölle.
F: Worin unterscheidet sich Hades von der Hölle?
Hades ist der vorläufige Aufenthaltsort der unerlösten Toten zwischen Tod und Auferstehung, ein Ort bewusster Qual. Hölle im eigentlichen, endgültigen Sinn ist der Feuersee (Gehenna), wie er in Offenbarung 20,14–15 beschrieben wird – der letzte und ewige Strafort nach Auferstehung und Gericht. Die Schrift sagt, dass „der Tod und der Hades“ selbst in den Feuersee geworfen werden.
F: Wohin gehen Gläubige beim Tod – Scheol, Hades oder Himmel?
Seit der Auferstehung und Himmelfahrt Christi gehen Gläubige beim Tod unmittelbar zu Christus in den Himmel (2. Korinther 5,8; Philipper 1,23; Apostelgeschichte 7,59). Vor Christus wurden die Gerechten in einem gesegneten Bereich („Paradies“, „Abrahams Schoß“) verortet, der mit Scheol/Hades verbunden war, doch nun befindet sich das „Paradies“ im dritten Himmel (2. Korinther 12,2–4).
F: Sind Menschen in Scheol/Hades bei Bewusstsein, oder ist das wie ein „Seelenschlaf“?
Menschen sind in Scheol/Hades bei Bewusstsein. Der reiche Mann und Lazarus in Lukas 16,19–31 erinnern sich, sprechen, empfinden Schmerz oder Trost und sind sich ihres Zustandes bewusst. Aussagen über „Schlaf“ beziehen sich auf den Leib im Tod oder sind ein Bild für das Sterben, nicht für Bewusstlosigkeit der Seele. Die Bibel lehrt keinen „Seelenschlaf“ zwischen Tod und Auferstehung.
Häufig gestellte Fragen
F: Ist Scheol im Alten Testament einfach nur ein anderes Wort für „Grab“?
F: Sind Scheol und Hades dasselbe?
F: Worin unterscheidet sich Hades von der Hölle?
F: Wohin gehen Gläubige beim Tod – Scheol, Hades oder Himmel?
F: Sind Menschen in Scheol/Hades bei Bewusstsein, oder ist das wie ein „Seelenschlaf“?
L. A. C.
Theologe spezialisiert auf Eschatologie, engagiert darin, Gläubigen zu helfen, Gottes prophetisches Wort zu verstehen.
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